1.2.26

„Wünsch Dir was!“ – oder verwünsche Deinen Erzfeind

„Wünsch Dir was! Make a Wish!“ ist der Titel der Winterausstellung des Historischen Museums Bamberg.

In der Ausstellung haben die Besucherinnen und Besucher unter anderem die Möglichkeit, unliebsame Menschen zu verwünschen. Und man bekommt auch gleich die wunderbarsten Vorschläge für effektvolle Verwünschungen.


Eins gleich zur Klarstellung: Falls Dir in den kommenden Tagen einer das Ende deiner Lieblingsserie spoilert oder Dir beim Händewaschen die Ärmel herunterrutschen: Ich habe damit rein gar nichts zu tun!


Beweise gibt es eh nicht: Alle Verwünschungen werden unverzüglich geschreddert.

24.1.26

Tage, an denen Du gern eine Gurke wärst

(gesehen vor dem griechischen Lebensmittelhandel 
bei mir um die Ecke)

Na toll, denke ich mir, als ich an diesem Schild vorbeikomme. Während es sich das Obst ausnahmslos im Warmen gemütlich macht, bin ich bei minus 8 Grad dem eiskalten Wind auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände ausgesetzt

Es gibt Tage, da würde ich gern mit einer Gurke tauschen.


19.1.26

Merkwürdige Preispolitik am ehemaligen Brennpunkt der bremischen Drogenszene

(gesehen an der Sielwallkreuzung,
laut Wikipedia 
in den 1980er und 1990er Jahren 
Brennpunkt der bremischen Drogenszene)


11.1.26

Etwas Unsichtbares mit „Z“

Ich habe noch einige alte Spiele im Keller. Vielleicht sind manche dieser Spiele für die Mädels, 8 und 10 Jahre alt, dabei, denke ich mir, und packe sie ein.

Bei einem dieser Spiele gibt eine Drehscheibe den Anfangsbuchstaben eines zu findenden Wortes vor. Auf kleinen Karten steht, was für ein Begriff das sein soll. So ist zum Beispiel „Etwas Unsichtbares“ zu ermitteln. 

Z“ zeigt die Drehscheibe, als sie endlich still steht. Das wird schwer. 

Doch schon schreit die Achtjährige Zipfel – zumindest habe ich meinen Zipfel noch nie gesehen!
 
(gesehen im Victoria and Albert Museum in London 2010.
Der „Zipfel von David fiel bei Damenbesuch also auch in die Kategorie 
Etwas Unsichtbares)

30.12.25

Fleisch, Fleisch, Fleisch

Weil's so schön pervers ist, hier mal drei Vermarktungsideen für Fleisch:

(MEAT OVERLOAD!!!, gesehen in Hamburg, Dezember 2025)

(Grinsende Dschungeltiere aus Chicken, gesehen im Rewe, Dezember 2025)


(Vogel Strauß, äh, Schwein, gesehen auf dem Nürnberger Hauptmarkt)

Hoffentlich vergeht uns allen bald der Appetit auf so viel schlechtes Fleisch unfair gehaltener Tiere!

22.12.25

Unzählige junge Männer pflegebedürftig?

Beratungsbesuch der Krankenkasse zum Thema Häusliche Pflege bei meinen Eltern: Mit einem Beispiel will meine Mutter dem Gutachter zeigen, wie schlecht es um meinen Vater nach seinem Schlaganfall vor zehn Jahren bestellt ist: „Seit Jahren bekomme ich keinen Blumenstrauß mehr von ihm zum Geburtstag“, beschwert sie sich.

Der Gutachter muss schmunzeln: „Wenn's danach ginge, hätten Millionen junger Männer einen Pflegegrad.“