8.2.26

Generation Baby-Boomer oder Gen X?

1965 geboren. Zu den Baby-Boomern zähle ich da per Definition knapp nicht mehr. Streng genommen gehöre ich bereits zur Generation X. „Kinder der 80er“ ist eine weitere Schublade, in die 1965 Geborene gesteckt werden. In den USA würde ich zur Generation Jones gehören, die meinen Geburtsjahrgang gerade noch mit einschließt.

So richtig zugehörig fühle ich mich zu keiner dieser Generationen. Wie die meisten von uns, fühle ich mich jünger als mein Pass ausweist.

Doch kürzlich stieß ich auf eine Generation, zu der ich mich hundertprozentig zugehörig fühle: Generation Lesebrille.

1.2.26

„Wünsch Dir was!“ – oder verwünsche Deinen Erzfeind

„Wünsch Dir was! Make a Wish!“ ist der Titel der Winterausstellung des Historischen Museums Bamberg.

In der Ausstellung haben die Besucherinnen und Besucher unter anderem die Möglichkeit, unliebsame Menschen zu verwünschen. Und man bekommt auch gleich die wunderbarsten Vorschläge für effektvolle Verwünschungen.


Eins gleich zur Klarstellung: Falls Dir in den kommenden Tagen einer das Ende deiner Lieblingsserie spoilert oder Dir beim Händewaschen die Ärmel herunterrutschen: Ich habe damit rein gar nichts zu tun!


Beweise gibt es eh nicht: Alle Verwünschungen werden unverzüglich geschreddert.

24.1.26

Tage, an denen Du gern eine Gurke wärst

(gesehen vor dem griechischen Lebensmittelhandel 
bei mir um die Ecke)

Na toll, denke ich mir, als ich an diesem Schild vorbeikomme. Während es sich das Obst ausnahmslos im Warmen gemütlich macht, bin ich bei minus 8 Grad dem eiskalten Wind auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände ausgesetzt

Es gibt Tage, da würde ich gern mit einer Gurke tauschen.


19.1.26

Merkwürdige Preispolitik am ehemaligen Brennpunkt der bremischen Drogenszene

(gesehen an der Sielwallkreuzung,
laut Wikipedia 
in den 1980er und 1990er Jahren 
Brennpunkt der bremischen Drogenszene)


11.1.26

Etwas Unsichtbares mit „Z“

Ich habe noch einige alte Spiele im Keller. Vielleicht sind manche dieser Spiele für die Mädels, 8 und 10 Jahre alt, dabei, denke ich mir, und packe sie ein.

Bei einem dieser Spiele gibt eine Drehscheibe den Anfangsbuchstaben eines zu findenden Wortes vor. Auf kleinen Karten steht, was für ein Begriff das sein soll. So ist zum Beispiel „Etwas Unsichtbares“ zu ermitteln. 

Z“ zeigt die Drehscheibe, als sie endlich still steht. Das wird schwer. 

Doch schon schreit die Achtjährige Zipfel – zumindest habe ich meinen Zipfel noch nie gesehen!
 
(gesehen im Victoria and Albert Museum in London 2010.
Der „Zipfel von David fiel bei Damenbesuch also auch in die Kategorie 
Etwas Unsichtbares)

30.12.25

Fleisch, Fleisch, Fleisch

Weil's so schön pervers ist, hier mal drei Vermarktungsideen für Fleisch:

(MEAT OVERLOAD!!!, gesehen in Hamburg, Dezember 2025)

(Grinsende Dschungeltiere aus Chicken, gesehen im Rewe, Dezember 2025)


(Vogel Strauß, äh, Schwein, gesehen auf dem Nürnberger Hauptmarkt)

Hoffentlich vergeht uns allen bald der Appetit auf so viel schlechtes Fleisch unfair gehaltener Tiere!