Die Nürnberger Friedhöfe St. Johannis und St. Rochus sind etwas Besonderes. Gerade jetzt, im Juni, wenn die Rosen blühen.
Wer etwas auf sich hält, der schmückt sein Grab mit einem individuell angefertigten Epitaph. Doch es gibt viele Regeln.
So heißt es auch, dass man sich keine Micky Mouse aufs Grab stellen darf.
Etwas zum Anlass Passendes muss also her. Etwas, das sich mit unser aller Vergänglichkeit, dem Tod auseinandersetzt.
So gesehen ist das Schäufele, das ich kürzlich auf dem St. Rochusfriedhof entdeckt habe, durchaus passend: bei Fleisch-Liebhabern ist es ratzfatz vom Teller verschwunden. Und etwas Totes ist das „tote Tier“ ja schließlich auch.
(gesehen auf dem St. Rochusfriedhof in der Nähe der Friedhofskapelle)

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